Ausgangslage

In den Hügeln an der Küste Kenias ist das Trinkwasser in den Dörfern knapp. Die lokale Bevölkerung bohrt Löcher in die Rohre, die das Wasser von den Hügeln zu den Hotels an der Küste führen, wo sich Tausende von Touristen tummeln. In den Hotels sind ständige Wasserausfälle ein Ärgernis. Zudem erodiert der Boden der Hügel und wird ins Meer gespült, das Badewasser ist braun.

Vorgehen

Mit einer lokalen Organisation habe ich für Kuoni ein Projekt initiiert, das zum Ziel hat, den Dörfern in den Hügeln, einerseits Trinkwasser zu liefern, andererseits, zu helfen, Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Dorfbewohner bauen kleine Wasserdämme mit je zirka 20 Meter Durchmesser. Diese ermöglichen die Bildung von kleinen Seen während der Regenzeit. Sie werden mit einer Wasserpflanze bestückt, die das Wasser sauber hält. Sie dient den ausgesetzten Speisefischen zur Nahrung. Zudem verhindert sie, dass Malariamücken sich vermehren können. Das Wasser der Seen reicht auch für die landwirtschaftliche Bewässerung, die Hügel werden bepflanzt.

Resultat

Die Dörfer haben Trinkwasser und Brauchwasser, die landwirtschaftlichen Erträge verbessern sich, die Fische liefern den Menschen Protein und die Hotels an der Küste haben weniger Wasserausfälle und ein sauberes Meer für die Badegäste.

Situation

In the villages on the hills along Kenya’s coast, drinking water is in short supply. The local people bore holes in the pipes that carry the water from the hills to the hotels on the coast where thousands of tourists spend their holidays. Constant water cuts in the hotels are annoying and in addition the ground of the hills is eroding and is washed down into the sea, turning it brown.

Approach

Together with a local organization I initiated a project for Kuoni aimed at providing the hill villages with drinking water and at the same time helping to preserve existential resources. The villagers themselves build small dams around 20 meters in diameter. These dams allow small lakes to form during the rainy season. The lakes are planted with an aquatic plant that keeps the water clean and feeds the fish which have been released to later serve as food. Furthermore, they stop malaria- carrying mosquitoes from multiplying. The lake water allows irrigation and the hills can be cultivated.

Outcome

The villagers have drinking water and the chance to irrigate crops, the yield increases, protein for human nutrition is provided by the fish and the hotels on the coast have less water cuts and clean sea in which the tourists can swim.