Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltung zur Schweizerischen und globalen Landwirtschaft

Veranstaltung zur Schweizerischen  und globalen Landwirtschaft

Freitag 27. Januar 19.00 Uhr Kulturhaus Meck in Frick

Ernährungssicherheit, Ernährungssouveränität, Ernährungsdemokratie – Wie viel Schweiz wollen Schweizer Konsumenten auf ihrem Teller? Was darf die Kleinbäuerin aus Ägypten uns verkaufen und wer bestimmt über das alles? Über die Herausforderungen der Schweizer und der globalen Landwirtschaft wollen wir wir im Rahmen einer Podiumsveranstaltung mit Jere Häseli (Jungbauer), Thomas Gröbly (Ethiker und Buchautor), Alois Huber (Präsident des Bauernverbandes Aargau) und Otto Schmid (Ag- rarökonom des Forschungsinstituts für biologischen Landbau) diskutieren. Fausta Borsani (Agronomin und Buchautorin) moderiert den Anlass. Es gibt einen Apèro und einen einfachen Znacht.

Bar 18.30, Event 19.00, Eintritt inkl. Essen, exkl. Wein Fr. 30.- Reservation: 062 871 81 88, info@meck.chwww.meck.ch

Die Welt im Schokoglas

Die Welt im Schokoglas

Nutella, Nutoka, Nusspli…Nicht nur auf Inhaltsstoffe und Geschmack sondern auch auf Nachhaltigkeit testet das neueste deutsche Magazin „test“ die gängigen Nuss-Nougat-Cremes. Der April-Test geht diesmal der Herkunft der Zutaten richtig auf der Spur und zeigt bei Palmöl, Kakao und Haselnüssen auch wo soziale und ökologische Fortschritte notwendig sind.

Zur kostenpflichtigen Ausgabe von „test“

Lebensmittelspekulation verhindert Rückgang der Armut

Lebensmittelspekulation verhindert Rückgang der Armut

In den Entwicklungsländern hungern eine Milliarde Menschen und deren Zahl nimmt nicht ab. Das hat viel mit den Auswirkungen von künstlichen Finanzgebilden zu tun. Eine Volksinitiative will das nun stoppen.
Banken, Pensionskassen und Versicherungen haben das Wetten mit Grundnahrungsmitteln entdeckt. Sie spekulieren auf die Entwicklung von Weltmarktpreisen von Weizen, Reis, Soja, und Mais. Die Spekulation beeinflusst die Preise stark. Bei hohen Preisen können sich die armen Menschen, die vor allem von Brot, Reis und Maistortillas leben, die tägliche Nahrung gar nicht mehr leisten.
Auf politischer Ebene sind Bestrebungen zur Einschränkung der Lebensmittelsepkulation im Gange. Konsumentinnen und Konsumenten, die nicht auf die Mühlen der Politik warten wollen, können direkt handeln, indem sie verantwortungsvoll anlegen.
Den vollständigen Artikel mit einer Auflistung von Anlagefonds, die auf Lebensmittelspekulation aufbauen, kann als PDF heruntergeladen werden

Bananen – harte Arbeit

Ich war vor kurzem in Costa Rica und besuchte Bananenplantagen, die ich teilweise vor 10 Jahren erstmals gesehen hatte. Ich habe festgestellt, dass auf diesen Plantagen – es waren Plantagen von Chiquita – die Arbeit immer noch hart ist. Dennoch sind Frauen und Männer – die Frauen arbeiten vor allem in der Abpackstation – überdurchschnittlich bezahlt, haben gute Sozialleistungen, wohnen anständig, ihre Kinder gehen zur Schule und, last but not least: sie werden vom Arbeitgeber durch demokratisch gewählte VertreterInnen gehört. Auch beim Einsatz von Fungiziden, Insektiziden und beim Schutz der Arbeiter bei deren Ausbringen sind grosse Fortschritte gemacht worden. Fazit: gar nicht überall selbstverständlich, darum Hut ab, Chiquita!

Bananenplantage

Frauen Abpackstation

Fotos: Cédric Jacot-Guillarmod